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Brasilien Urlaub buchen

Brasilien ist ein besonderes Land mit einer sehr vielfältigen Natur. Ein Land wie ein Kontinent, Regenwald, Wüste, Strand und Meer, jegliche Pflanzen und Tiere… Traumziele wie Rio, eine Stadt in einzigartiger Lage mit berühmten Stränden wie Copacabana und Ipanema, oder das farbenprächtige Salvador da Bahia, Mittelpunkt der afro-brasilianischen Kultur. Ob abenteuerliche Expedition, Bootstour, Surf-Camp, Capoeira-Workshop, Rundreise oder City-Trip – Brasilien hat alles zu bieten: Wälder, Berge, Meer, Regenwald, Kultur, Flüsse, Inseln, Architektur, Strände und dennoch kommen jährlich nur etwa 4,8 Millionen Touristen in das vielfältige Land.

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Was kostet Urlaub in Brasilien?
Eine günstige Pauschalreise kostet durchschnittlich 669,00 € p.P. Für zwei Personen zahlen Sie etwa 1295,00 €. Ein Familienurlaub kostet etwa 2646,00 €. Ein Luxushotel ist etwas teurer. Dafür zahlen Sie ca. 1196,00 € pro Person. Für 998,00 € pro Person können Sie einen All-Inclusive-Urlaub buchen. Dieses Land hat mehrere Regionen: Alagoas, Amazonas, Bahia, Ceará, Paraná, Pernambuco, Rio de Janeiro, Rio Grande do Norte und Sao Paulo.

Die Hauptstadt von Brasilien ist Brasilia. Das Land hat eine Bevölkerung von 186 Million Menschen. Die Flugzeit zu Flughäfen wie Brasilia (BSB), Rio De Janeiro (RIO), Fortaleza (FOR) ist 11,5 Stunden. Das Brasilianische Volk sprechtPortugiesisch. Die Ländervorwahl ist +55. Die Zeitzone ist UTC-03 (Zeitunterschied: 3 bis 6 Stunden früher). Gezahlt wird mit dem Brasilianischer Real (BRL). Die Netzspannung beträgt 110/220 Volt. Visumspflicht: ja das ist Pflicht. Die aktuellen Reisewarnungen finden Sie auf der Homepage des Auswärtigen Amtes. Der wichtigste Feiertag ist: 7. September (Unabhängigkeit von Portugal proklamiert). Beliebte Anreisedaten sind: 28. Januar 2024, 9. Mai 2024 und 1. September 2023.

Die beste Reisezeit ist dezember bis märz. Die Durchschnittstemperatur beträgt 30 Grad Celsius. Der heißeste Monat ist januar mit einer mittleren Temperatur von 31 ° C. Der kälteste Monat des Jahres ist juni mit 30 Grad. Dieses Land in Südamerika hat ein Tropisches Savannenklima. Alternative Urlaubsziele: Israel, Spanien und Österreich.


Brasiliens Reiseregionen

Brasilien präsentiert sich vielseitig, wir stellen Ihnen die unterschiedlichen Regionen mit ihren Sehenswürdigkeiten und interessanten Orten und Plätzen vor:

Norden

Der Norden Brasiliens besteht fast ausschließlich aus Regenwald. Das Amazonasgebiet hat eine Ausdehnung von rund 4 Mio. km²; der Amazonas ist einer der größten Flüsse der Welt, ist 6577 km lang und hat über 200 Nebenflüsse. Sein Name geht auf den Spanier Spanier Francisco de Orellana zurück, der als erster Europäer den Amazonas befuhr. Indiannerinnen an den Ufern des Flusses erinnerten den Erkunder an Amazonen, so kam der Fluss zu seinem Namen. Das Klima im Amazonasbecken ist feucht und man hat mit reichhaltigen Niederschlägen zu rechnen.

Im Nordosten gibt es auch relativ trockene Landstriche mit teilweise lang anhaltenden Dürrezeiten. Reisen in den immergrünen tropischen Regenwald und Fahrten auf dem Amazonas erfordern die richtige Ausrüstung; Tropenanzug und -helm sowie Regencape und Gummistiefel sind sinnvoll und bei den meisten organisierten Exkursionen zu leihen. Malaria-Prophylaxe ist bei solchen Exkursionen unbedingt Pflicht! Im Amazonasbecken trifft man auf große Artenvielfalt sowohl in der Vegetation als auch in der Tierwelt. Mehr als 2.500 Baumarten wurden bereits in Brasiliens Regenwald entdeckt. Es gibt ca. 1.000 verschiedenen Farn- und Orchideenarten. Im Amazonasgebiet trifft man vor allem auf Papageien, Tukane und Kolibris. Zudem sind etwa 1.500 Insekten-, Schmetterling- und Fischarten bekannt. Inmitten der Riesenseerosen und üppigen tropischen Pflanzenwelt stößt man auf die aus schwimmenden Holzhäusern bzw. Pfahlbauten bestehenden Dörfer der Caboclos, der indianischen Mischlinge. Man fühlt sich in eine völlig andere Welt versetzt. Vereinzelt leben hier noch Indianerstämme, die ihre eigene Kultur bewahrt haben. In vielen Städten geht die indianische Kultur zunehmend verloren. Man unterscheidet 150 verschiedene indigene Völker im brasilianischen Amazonasgebiet.

Sehenswerte Städte im Amazonasgebiet sind Manaus und Belém. Für Reisen in die beiden Städte ist Malaria-Prophylaxe nicht Pflicht, wird allerdings empfohlen. Manaus ist eine Urwaldstadt war im 19. Jahrhundert berauscht vom Kautschukboom, heute ist sie eine kleine, verschlafene Provinzstadt. Manaus lässt sich gut zu Fuß erkunden. Sehenswert ist die neo-klassizistische Fassade des 1896 fertig gestellten Amazonas-Theaters. Der Innenraum ist im Jugendstil gehalten. Die Kuppel ist mit mit blauen, roten, grünen und gelben Kacheln versehen und überall in der Stadt gut zu sehen. Direkt hinter dem Theater befindet sich der Justizpalast, der einen Blick ins Innere wert ist. Unbedingt besuchen muss man den Hafen, er ist der beliebteste Ort der Stadt. Am Ufer des Rio Negro kann man in engen Straßen und Gassen exotisches Obst und Gemüse kaufen. Circa 16 km von Manaus entfernt liegt ein Badestrand mit weißem Sand. Zwischen September und März ist er zugänglich und bereitet Einheimischen sowie Touristen Badevergnügen pur. Belém ist völlig gegensätzlich zu Manaus; es gibt zahlreiche prächtige Gebäude und Museen in der ehemaligen portugiesischen Kolonialstadt. Unbekümmertheit, Lebensfreude und ein einzigartiger altmodischer Charme machen die Atmosphäre der Stadt aus. Besonders sehenswert ist die Basilika Nossa Senhora de Nazaré, Im Inneren sind hübsche Mosaiken zu sehen sowie ein einzigartiger Balkon aus geschnitztem Holz. Das Goeldi-Museum hat die weltgrößte Sammlung exotischer Pflanzen. Der große Wochenmarkt “Ver-o-Peso” gilt als der schönste Markt Brasiliens, man kann die Gerüche und Geräusche gar nicht umgehen. Die farbige Pracht und Vielfalt ist beeindruckend schön. Günstigster Zeitraum für eine Amazonasreise sind die Monate Mai und Juni. Das Klima ist durchweg heiß und feucht; nachts wird es in der Regel frischer.

Nordosten

Der Nordosten ist der sonnigste und auch trockenste Teil Brasiliens und setzt sich aus den Bundesstaaten Alagoas, Bahia, Ceará, Maranhão, Paraíba, Pernambuco, Piauí, Rio Grande do Norte, Sergipe zusammen. Die Region wird auch „Goldküste“ genannt und ist bekannt für folkloristische Traditionen und wunderschöne Strände. Geographisch lässt sich der Nordosten in drei verschiedene Zonen einteilen: der fruchtbare Küstenstreifen „Litoral Oriental“ ist geprägt von vielen Buchten, Inseln, Dünen, Lagunen und Riffen; daneben erstreckt sich das Hochplateau „Agreste“ mit Erhebungen bis zu 700 Metern, steil abfallenden Hängen, steinigem Boden und spärlicher Vegetation und letztlich liegt im Nordosten die Halbwüste „Sertão“ mit kristallinem, steinigem Gelände.

Fortaleza
Fortaleza ist super geeignet für einen Strandurlaub: 570 km Sandstrände und 300 Sonnentage sind einfach unschlagbar! Sonnenbaden und Flanieren an der schönen Strandpromenade gehören zur Lieblingsbeschäftigung aller Touristen, aber auch aller Einheimischen. Die schöne Altstadt lädt ebenfalls zum Bummeln ein. Im Zentrum befindet sich die große Praça José de Alencar. Der Platz ist Tag und Nacht voller Leben – Musiker, Straßenverkäufer und Lebenskünstler tummeln sich hier. An der Stirnseite des Platzes steht das schönste Gebäude der Stadt, das Theater José de Alencar. Die Jugenstil-Eisenkonstruktion aus England wurde 1910 eingeweiht und ist mit farbigem Glas verziert. An der Praia da Iracema spielt sich das Nachtleben Fortalezas ab. Die Discotheken, Kneipen und Nachtbars haben bis in die frühen Morgenstunden geöffnet. Reich an Natur und Kultur ist Fortaleza bei Inlandstouristen sowie Europäern beliebt.

Hafenstadt Recife
Die Hafenstadt Recife ist eine moderne und lebendige Metropole. Die Küstenstadt liegt über drei Inseln verteilt und wird daher auch das „Venedig Brasiliens“ genannt. Die Stadt wird von 50 Kanälen durchzogen und hat 39 Brücken. An der Küstenlinie ziehen sich Muschel- und Korallenriffe entlang. Die Wellen brechen sich an den Riffs und bilden so für ein flaches Meerbecken zur Landseite hin. Recife ist bekannt für seine traumhaften Strände. Der bedeutendste Strand der Stadt ist der von Boa Viagem.

Hier konzentriert sich die touristische Infrastruktur, am Wochenende findet ein Markt für Kunsthandwerk statt und nachts tummeln sich Partygänger am Stadtstrand Boa Viagem.
Die Altstadt von Recife befindet sich auf der Insel Ilha Joana Bezerra, hier liegen die Viertel Santo Antônio und São José. Dort befinden sich auch der Palácio das Princesas, das klassizistische Teatro Santa Isabel, die 1697 erbaute Igreja da Ordem Terceira de São Francisco und das wichtigste sakrale Bauwerk und älteste Kloster der Stadt, die kleine „Goldene Kapelle“. Auf dem Festland befinden sich zwei interessante Museen: das Museu do Homem do Nordeste und das Museu do Estado de Pernambuco. Das Museu do Homem do Nordeste, eines der wichtigsten anthropologischen Museen Brasiliens, wurde von dem Anthropologen Gilberto Freyre gegründet und dokumentiert die Geschichte und Kultur des Nordostens von der Sklaverei über Folklore und Handarbeit bis zur Zuckerherstellung. Das Museu do Estado de Pernambuco zeigt Kunsthandwerk, Gemälde und Möbel aus der Kolonial- und Kaiserzeit Brasiliens.

Ganz in der Nähe von Recife befindet sich das Kolonialstädtchen Olinda, das zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt und eine der ältesten Städte Brasiliens ist. Sie wurde 1537 durch Duarte Coelho Pereira gegründet und ist heute ein Juwel barocker Architektur. Schmale Gassen aus Kopfsteinpflaster, bunte Häuser, Künstlerateliers, Kirchen und Kapellen prägen das Stadtbild. Bekannt ist Olinda auch für seinen bunten Straßenkarneval.

Salvador
Salvador ist die drittgrößte Stadt Brasiliens und war einst die bedeutendste Stadt sowie Hauptstadt des Landes. Der volle Name der Stadt lautet São Salvador da Baía de Todos os Santos (Heiliger Retter der Bucht Aller Heiligen). Sie ist Mittelpunkt der afro-brasilianischen Kultur und Zentrum des Candomblé, ein Kult der mit den Sklaven von Afrika nach Brasilien kam. Zwei Drittel der 2,2 Mio. Einwohner Salvadors sind Nachkommen früherer Sklaven, die mystische Rituale und Götter aus Afrika mitbrachten. Die Gottheiten, Rituale und Candomblé-Feiertage sind heute ein wesentlicher Bestandteil der brasilianischen Folklore.

Eine steile Klippe unterteilt Salvador in zwei Teile: Cidade Alta „Oberstadt“ sowie Cidade Baixa „Unterstadt“. Die Palno-Inclinado-Drahtseilbahn und der Elevador Lacerda transportieren die Bewohner Salvadors zwischen den Stadtteilen hin und her. In der Unterstadt befindet sich Salvadors sehenswerter Kunstgewerbemarkt, der Mercado Modelo. Hier trifft man häufig auch auf Capoeira-Tänzer. Die Oberstadt wird von zahlreichen Kirchen geschmückt. Das Kloster São Francisco de Assis und die Kirche Nosso Senhor do Bonfim sind besonders eindrucksvoll. In der Oberstadt befindet sich auch die Altstadt Pelourinho, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Hier dominiert koloniale Architektur, die Pelourinho zum beliebten Touristenziel macht.
Am Rand der Stadt liegen hervorragende Strände. Ein klassischer Tagesausflug von Salvador führt auf die Insel Itaparica, wo den Besucher einsame, von Palmen gesäumte Strände erwarten. Die Insel kann man innerhalb von 40 Minuten von Salvador aus mit der Fähre erreichen.

Nationalpark Lençóis Maranhenses
Der Nationalpark Lençóis Maranhenses befindet sich etwa 370 km vor São Luís und ist der ausgedehnteste des Nordostens. Er erstreckt sich ca.80 km an der Küste entlang. Der Lençois Maranhenses National Park ist die einzige Wüste in der Welt, die mehr als Tausende von kristallklaren Seen inmitten von weißen Dünen aus hellem, feinem Sand aufweist. Nirgendwo auf der Welt kann man so ein Paradies sehen: weiße Wüste, blaue Lagunen mit kristallklarem Wasser – ein Naturschauspiel keines gleichen. Die beste Reisezeit für einen Besuch ist zwischen März und September. Dann ist der Regen versickert und hat kristallklare Lagunen entstehen lassen. In der Dürreperiode ab Oktober trocknen die Seen völlig aus. Man kann mit Einmotorflugzeugen über die Dünen fliegen, mit Jeeps auf den natürlich vorgegebenen Wegen fahren und zwischen Dünen und Lagunen wandern.

Nationalpark Parque Nacional Marinho de Fernando de Noronha
Der Nationalpark Parque Nacional Marinho de Fernando de Noronha besteht aus 21 Inseln aus vulkanischem Ursprung und verfügt über traumhafte Strände und klares Wasser. In natürlichen Schwimmbecken befinden sich Korallen, Hummer, Seeschildkröten und viele bunte Fische sowie Algen und Schwämme. Für Taucher ein Paradies! Auch eine seltene und vom Aussterben bedrohte Delfinart ist hier vorzufinden. Diese Schatzkammer der Natur diente einst als Verbannungsort für Strafgefangene und im Zweiten Weltkrieg als Basis für alliierte Flugzeuge. Heute landen hier täglich bis zu 420 Touristen – mehr dürfen gleichzeitig nicht auf die Insel. Es werden Bootsfahrten zwischen den einzelnen Inseln angeboten. Die Berge kann man erklettern, an einigen Stränden ist das Baden erlaubt. Wer schon immer mal mit Schildkröten oder einem Fischschwarm schwimmen wollte, der sollte sich den Archipel nicht entgehen lassen.

Nationalpark Chapada Diamantina
Der Nationalpark Chapada Diamantina beeindruckt durch wunderschöne Landschaft. Tafelberge, Canyons, Wasserfälle und Höhlen begeistern den Naturfreund. 60 Orchideenarten und seltene Bromelien können Sie in dem Park erleben. Das Wahrzeichen der Chapada Diamantina ist der 1.120 Meter hohe Morro do Pai Inácio. Sehenswert sind die Tropfsteinhöhlen Gruta Lapa Doce sowie der Poço Encantado mit seinem 42m tiefen blauen See. Eine beliebte Wanderung führt zum höchsten Wasserfall Brasiliens, dem Cachoeira da Fumaça „Rauchwasserfall“. Das Wasser stürzt hier aus 442 Meter Höhe hinab und ist unten nur noch Wassernebel.

Mittlerer Westen

In dieser Region finden Sie viele Berge, Höhlen und schöne Flüsse. Die im Herzen Südamerikas gelegene Region ist gekennzeichnet von Gebirgen, Flachland, Flüssen, Seen und Höhlen. Hauptsächlich gibt es wellenförmigen Hochplateaus, nur drei Gebiete des Mittelwestens sind Tiefebenen: das Pantanal, die Araguaia-Niederung und die Xingu-Niederung. Der mittlere Westen umfasst die Bundesstaaten Goiás, Mato Grosso, Mato Grosso do Sul und Distrito Federal Brasília. Ausgedehnte Plantagen und große Rinderherden bestimmen das Landschaftsbild.

Hauptstadt Brasília
Die hypermoderne Hauptstadt Brasília ist mit der futuristischen Architektur ein Kontrast zum umliegenden Land. Ihr Grundriss hat die Form eines Flugzeugs. Nicht umsonst gilt Brasília als die modernste Hautstadt der Erde. Seit 1987 steht Brasília auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes. Einen ersten Überblick über die Hauptstadt gewinnt man von der Aussichtsplattform des 218 Meter hohen Fernsehturms, dem höchsten Gebäude der Stadt. Die breite Esplanada dos Ministérios und das moderne Kongressgebäude bilden die monumentale Mitte der Stadt. Die moderne „Catedral Metropolitana“ beeindruckt mit ungewöhnlicher Architektur. Zum Teil liegt sie sogar unterirdisch. Eindrucksvoll sind auch die Praça dos Três Poderes (Platz der drei Gewalten ) und der Pálacio do Planalto, der Amtssitz des Präsidenten.

Pantanal
Pantanal ist eines der größten Binnenland-Feuchtgebiete der Erde und ein Tierparadies keines gleichen. In der beeindruckenden Natur glaubt man auf einem völlig anderen Planeten zu sein – in der freien Wildbahn begegnen einem Tiere jeglicher Art. In diesem einzigartigen Naturparadies gibt es ca. 650 Vogelarten, mindestens 2000 Pflanzenarten sowie zahlreiche Reptilien, Fische und Insekten. Unter den etwa 80 Säugetierarten befinden sich Raubtiere wie Jaguar, Puma und Ozelot. Übernachten Sie auf Fazendas inmitten des Pantanal weit ab von der Zivilisation und erleben Sie diese einmalige Flora und Fauna.

Xingu Nationalpark
Ein weiteres unvergessliches Erlebnis bietet der Xingu Nationalpark, der Lebensraum für Indianer ist. Hier leben die Indianervölker Aweti, Kalapalo, Kamaiurá, Kuikuro, Matipu, Mehinako, Nahukuá, Trumai, Waura und Yawalapiti. Die Stämme sprechen unterschiedliche Sprachen, gleichen sich aber in der Art und Weise wie sie die Welt betrachten. Wer sich für die Geschichte und Kultur der Indianerstämme interessiert ist in diesem spannenden Nationalpark richtig!

Ouro Preto 
Der Name Ouro Preto bedeutet Schwarze Gold und weist auf seine Geschichte hin. Denn im 18. Jahrhundert entdeckte man hier Gold. Wegen ihrer barocken Altstadt ist die Stadt einer der wichtigsten Touristenmagnete Brasiliens und zählt seit 1980 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Gebäude aus der Kolonialzeit, Kirchen und Museen erzählen Geschichten aus der brasilianischen Kolonialzeit. Barockstil und Fachwerkhäuser lassen Ouro Preto sehr europäisch und gar nicht brasilianisch wirken. Sehenswert sind die Kirchen Nossa Senhora do Pilar und São Francisco de Assis sowie der Kunsthandwerk-Markt auf dem Praça Largo de Coimbra.

Südosten

Die Bundesstaaten Espírito Santo, Minas Gerais, Rio de Janeiro, São Paulo liegen im Südosten Brasiliens und bieten Hotels, historische Stätten und erstklassige Badeorte sowie die großartigen Städte São Paulo und Rio de Janeiro. Damit wird die Region zum beliebten Urlaubsgebiet. Charakteristisch für die Region sind so genannte Serras, Hügellandschaften mit einer Höhe von durchschnittlich 800-1000 Metern.

São Paulo
São Paulo wurde 1554 von Jesuiten als Missionszentrum für die frühen Siedler und für die in der Gegend lebenden Indianer gegründet. Heute ist die Stadt das wichtigste Industrie- und Handelszentrum Brasiliens und mit 16 Mio. Einwohnern eine der größten Städte der Welt. Die kosmopolitische Stadt kann auf den ersten Blick schockieren: São Paulo ist riesig, Wolkenkratzer soweit das Auge reicht, hektischer Verkehr, riesige Menschenmengen… aber gewöhnt man sich erst mal, so erfährt man internationales Flair und faszinierendes Leben. Das alte Stadtzentrum beherbergt das älteste Stück Architektur, die Casa de Anchieta, eine neogotischen Kathedrale sowie das sehenswerte „Theatro Municipal“. Der Edifício Itália ist eines der höchsten Gebäude der Stadt. Der Blick auf São Paulo von oben ist sehr eindrucksvoll – selbst bei Smog. Das neue Stadtzentrum bietet modernste Bankgebäude, breite Boulevards, elegante Geschäfte und bedeutenden Museen. Viele Immigrantengruppen aus aller Welt haben das Erscheinungsbild der Stadt geprägt und einzelnen Stadtteilen ihre Charakteristik gegeben. So wird São Paulo manchmal mit New York verglichen.

Rio de Janeiro

Rio de Janeiro bedeutet für die meisten Touristen Copacabana und natürlich Karneval. Rio de Janeiro hat jedoch weitaus mehr zu bieten als Karneval und schöne Strände. Rio de Janeiro war 125 Jahre lang Hauptstadt Brasiliens und gilt als eine der schönsten Städte der Welt. Mehr zu Rio de Janeiro erfahren Sie in unserem Reiseführer Rio de Janeiro.

Mit Rio de Janeiro und São Paulo liegen im Südosten die größten Städte des Landes. Jedoch findet man hier auch die größten sozialen Unterschiede, was zu einer hohen Kriminalitätsrate und Problemen für die ärmere Bevölkerung führt. Daher sollten Sie Vorsicht walten lassen, wenn Sie sich in den großen Städten Brasiliens aufhalten. Tragen Sie so wenig Wertsachen wie möglich bei sich. Sollten Sie dennoch Wertgegenstände mit sich führen, tragen Sie sie nicht offensichtlich mit sich rum. Wichtige Dokumente sowie Geld sollten Sie auf keinen Fall in der Gesäßtasche mitführen, tragen Sie diese Dinge immer am Körper. Vermeiden Sie Menschenmengen und dunkle Seitenstraßen. Sollten Sie tatsächlich zum Opfer eines Überfalls werden, wehren Sie sich nicht.

Süden

Im Süden liegen die Bundesstaaten Paraná, Santa Catarina und Rio Grande do Sul. Überwiegend besteht der Süden aus einem Hochplateau, das von vielen Flußläufen und Tälern durchbrochen wird. Je weiter man nach Süden kommt, desto flacher wird das Gebirge – schließlich endet es in der „Campanha Gaúcha – der Pampa“. Die Region ist geprägt durch imposante Natur und die meisten europäischen Einwanderer sowie den besten Lebensstandard Brasiliens. Dennoch ist der Süden bei Touristen weitgehend unbekannt. Lediglich die Iguaçu-Wasserfälle sind international beliebtes Touristenziel. Der Süden ist landschaftlich so beeindruckend, das sich ein längerer Besuch auf jeden Fall lohnt. Die Eisenbahnfahrt von Curitiba nach Paranaguá sollte man sich keinesfalls entgehen lassen. Die Fahrt durch das Küstengebirge zum Meer, durch Schluchten hindurch ist ein Erlebnis, das man nicht vergisst. Im Naturpark von Vila Velha sind riesige rote Sandsteinfelsen, die von Wind und Wetter zu Steinmonumenten verformt worden sind, zu sehen. Groteske Figuren, Kraterlöcher und Lagunen prägen das Bild des Parks. Im Tal des Rio Itajaí haben sich in den Städten Blumenau, Brusque und Joinville die Nachkommen deutscher und schweizerischer Emigranten niedergelassen. Fachwerkhäuser, Porzellan und Spezialitäten erinnern an die deutsche Heimat. Das Blumenauer Oktoberfest, lockt jährlich mehr als 1 Million Besucher an. Die Hafentstadt Pôrto Alegre liegt in reizvoller Landschaft und lockt vor allem mit Museen und Kunstgalerien. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen das historische Zentrum mit dem Mercado Público, die Usina do Gasômetro und die Casa de Cultura Mário Quintana.
Neben reizvoller Landschaft, schönen Naturparks und schönen Städten lockt der Süden auch mit schönen Stränden. Die schönsten Strände gibt es in Santa Catarina, Tramandai und Torres.

Iguaçu-Wasserfälle
Die Iguaçu-Wasserfälle liegen an der Grenze zu Argentinien in einem Naturschutzgebiet. Hier treffen die Flüsse Iguazú und Paranáüber zusammen und ergießen sich über die Steilkante. Der Großteil der Fälle liegt auf argentinischer Seite, von wo man Zugang zum spektakulären Teufelsschlund „Garganta do Diabo“ hat, durch dessen Mitte die Grenzlinie zu Brasilien verläuft und 14 Wasserfälle mit ohrenbetäubendem Getöse die hohen Felsen hinabstürzen. Den besseren Gesamteindruck erhält man allerdings von brasilianischer Seite. Das Naturspektakel ist beeindruckend: 275 Wasserfälle donnern den 3 km breiten Abgrund hinab und kommen untern als Sprühnebel an. Das Spektakel wird ringsrum von subtropischen Regenwald umgeben, der eine tolle Kulisse zaubert. Die Kraft des Wassers ist ein imposantes Erlebnis. In der Nähe der Mündung in den Paraná befinden sich auf der brasilianischen Seite die Stadt Foz do Iguaçu, auf der argentinischen Seite die Stadt Puerto Iguazú. Beiden Städte werden durch eine Brücke, die den Fluss überspannt, miteinander verbunden.

Spezialitäten

Brasilien ist ein großes Land und wurde durch Einwanderer auf vielfältige Weise beeinflusst. Daher gibt es auch nicht DIE brasilianische Küche. Einige Spezialitäten sind:

  • churrasco – Fleischsorten aller Art: man bedient sich am Salat- und Gemüsebuffet und erhält dann lange zarte Fleischspießchen.
  • Brasilianisches Nationalgericht schlechthin ist jedoch die populäre feijoada, ein Eintopf aus recht fetten Fleisch- und Wurstsorten sowie Speck und Bohnen.
  • Nationalgetränk Nr. 1 ist Bier, egal ob im Glas oder in der Flasche: cerveja ist ein tropisches, kühl serviertes und erfrischendes Leichtbier. Ein weiteres landestypische Getränk ist Caipirinha aus Zuckerrohrschnaps (cachaça), Limonenstücken, Zucker und Eis.
  • Im dünn besiedelten Norden und der Westen Brasiliens ist die Küche stark von der indischen und indianischen Küche beeinflusst. Fisch ist ein wesentlicher Bestandteil der Ernährung. Spezialitäten sind Carurú, Krabben mit einer scharfen Soße aus rotem Pfeffer, Okra, Zwiebeln, Tomaten, Chili und Palmöl, und Tacacá,Brühe aus dem Saft der Maniok-Wurzel mit Krabben und Jambú.
  • Der Nordosten ist von Trockenheit geprägt und die Gerichte stark von afrikanischen und kreolischen Einflüssen geprägt. Im Inland isst man sehr viel Reis, Bohnen, getrocknetes Fleisch, Maniok und Ähnliches. In Meeresnähe kommt natürlich Fisch auf den Tisch.
  • Besonders ist die Bahianische Küche im Nordosten. Diese ist zum einen starken afrikanischen Einflüssen ausgesetzt und zum anderen durch reiches Angebot an Früchten, Fleisch und Fischen. Berühmte Gerichte sind Vatapá, aus zerkleinerten, zerstampften und angebratenen Zutaten wie Weißbrot, Zwiebeln, Krabben, Cashewkerne, Erdnüsse, Kokosmilch, Palmöl, Koriander sowie zahlreichen weiteren Gewürzen wird eine teigartige Paste gekocht, die zusammen mit einer scharfer Soße “Molho de Pimenta” verzehrt wird. Diese Spezialität können Sie häufig an Straßenständen als Imbiss kaufen. Weitere Spezialität ist Moqueca, ein Eintopf mit Fisch und/oder Krebsen.
  • Im Südosten sind Bohnen aller Art und Farbe sehr beliebt. Wichtige Gerichte sind Feijoada, ein Bohneneintopf mit verschiedenen Fleischarten, und Cuzcuz süßer Pudding mit Tapioka oder Maismehl oder ein dem Kuskus ähnliches Gericht.
  • Im Süden des Landes ist der europäische Einfluss sehr stark. Fleischgerichte sind hier sehr verbreitet.
Wie wird Karneval in Brasilien gefeiert?

Fleisch heisst auf portugiesisch “carne” – und aus diesem Wortstamm leitet sich auch der Begriff ‘Carnaval’ ab. Das heißt so viel wie “Abschied vom Fleisch”. Nach Brasilien kam der Karneval im 17. Jahrhundert mit den Portugiesen. Der Ursprung war “Entrudo”, ein ausgelassenes Treiben, bei dem man sich mit Wasser, Kalk, später mit Konfetti, bespritzte. Ab 1840 fanden Festveranstaltungen statt. Noch heute stehen die beiden Formen, das spontane Vollksfest und die organisierte Festveranstaltung, nebeneinander und vermischen sich. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts wird der Karneval als Straßenkarneval gefeiert. In Rio de Janeiro herrscht jedoch noch der traditionelle Karneval mit organisierten Umzügen von Sambaschulen vor.

Salvador ist das Zentrum des grössten Strassenkarnevals der Welt, der an Popularität und Beliebtheit inzwischen den Karneval in Rio überholt hat. Von Mittwoch bis Aschermittwoch wird nach dem Rhythmus der zahlreichen, auf ungetümen Lautsprecherwagen spielenden “Trio Eléctricos” durchgetanzt. Am Donnerstag übergibt der Bürgermeister den Stadtschlüssel traditionell dem dicken Karnevalskönig “Rei Momo”: damit ist der Karneval in Salvador offiziell eröffnet.

In Rio finden die meisten Veranstaltungen in Clubs statt. Den Höhepunkt erreicht der Karneval in einem zweitägigen Umzug, der im “Sambódromo”, einem in Form einer Tribünenavenue errichteten Karnevalsstadion, stattfindet. Das ganze Jahr lang üben die Sambaschulen für das große Spektakel! Die spektakuläre Karnevalsparade der besten Sambaschulen findet am Sonntag- und Rosenmontagabend ab 19:30 Uhr im Sambódromo, Avenida Marquês de Sapucaí, statt und dauert bis zu 12 Stunden.