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Tunesien Urlaub buchen

Tunesien hat sich schon lange als ganzjähriges Badeparadies einen bekannten Namen gemacht. Was jedoch noch größtenteils unbekannt ist, sind die herrlichen Gegenden im Hinterland. Hier gibt es noch sehr viel während Tunesien Reisen zu entdecken. So können verschiedene Punische Opferstätten, wehrhafte Moscheen, Tempel aus der Römerzeit, oder verspielt-orientalische Paläste das eigene Kulturprogramm wesentlich aufwerten. Sehr beliebt bei Touristen, die Reisen nach Tunesien buchen, ist das Dromedar Trekking durch die Sahara. Empfehlenswert für Shoppingfreunde sind Ausflüge in den Souk von Tunis. Ein unvergessliches Erlebnis während Tunesien Reise stellen die Fahrten mit einem Quad durch die herrliche Landschaft Tunesiens dar. Herrliche Plätze für Golfspieler laden zwischen den Saharaoasen und dem Mittelmeer zum Spiel ein. Orientalische Wellnesstempel sorgen für herrliche Entspannung während Tunesien Reisen.


Was kostet Urlaub in Tunesien?
Eine günstige Pauschalreise kostet durchschnittlich 165,00 € p.P. Für zwei Personen zahlen Sie etwa 313,00 €. Ein Familienurlaub kostet etwa 630,00 €. Ein Luxushotel ist etwas teurer. Dafür zahlen Sie ca. 289,00 € pro Person. Für 243,00 € pro Person können Sie einen All-Inclusive-Urlaub buchen. Dieses Land hat mehrere Regionen.

 

Die Hauptstadt von Tunesien ist Tunis. Das Land hat eine Bevölkerung von 9,9 Million Menschen. Die Flugzeit zu Flughäfen wie Tunis (TUN), Monastir (MIR) ist 3,5 Stunden. Das Tunesische Volk sprechtArabisch. Die Ländervorwahl ist +216. Die Zeitzone ist UTC+01 (Zeitunterschied: 1 Stunde später). Gezahlt wird mit dem Tunesischer Dinar (TND). Die Netzspannung beträgt 220 Volt. Visumspflicht: ja das ist Pflicht. Die aktuellen Reisewarnungen finden Sie auf der Homepage des Auswärtigen Amtes. Der wichtigste Feiertag ist: 20. März (Unabhängigkeitserklärung von Frankreich). Beliebte Anreisedaten sind: 8. März 2022, 18. Juli 2022 und 7. Dezember 2021.

Die beste Reisezeit ist mai bis juni & september. Die Durchschnittstemperatur beträgt 23 Grad Celsius. Der heißeste Monat ist august mit einer mittleren Temperatur von 34 ° C. Der kälteste Monat des Jahres ist januar mit 17 Grad. Dieses Land in Afrika hat ein Wüstenklima. Alternative Urlaubsziele: Sri Lanka, Tansania und Vereinigte Arabische Emirate.


Reisen nach Tunesien werden oft auch genutzt, um einen Abend im Fastenmonat Ramadan live mitzuerleben. Familienväter und Yuppies drängen sich durch die engen Gassen von Tunis, die von Läden umsäumt sind. Überall sind verschleierte Frauen unterwegs, die Arm in Arm mit Mädchen in hübschen Hüfthosen an den einladend wirkenden Auslagen der zahlreichen Boutiquen entlang schlendern. Herren, in die traditionelle Djellaba gekleidet, führen Diskussionen mit jungen Menschen, die Baseballmützen tragen über die aktuellen Ergebnisse der Fußballspiele. Reisen nach Tunesien bringen oftmals auch einen angenehmen Aufenthalt in einen der vielen einladenden Cafés mit sich. Arabische Musik, aus dem maurischen Palast dringend, lädt zum Verweilen ein. Religiöse Gesänge einer Sufi Bruderschaft hallen an den Mauern wider. Reisen nach Tunesien führen immer wieder gerne zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten. Besonders bekannt ist das Ribat von Sousse. Aber auch die Landschaft bietet Touristen von Tunesien Reisen ausreichend Abwechslung. So ist ein Ausflug an die nördliche Korallenküste zwischen Bizerte und der Grenze zu Algerien besonders lohnenswert. Dichte Eichenwälder, schroffe Felsen und verschwiegene Sandbuchten laden zum Verweilen ein. Herrliche Sandstrände ohne Ende bieten Entspannung pur.

Über das Reiseland Tunesien

Tunesien ist ein nordafrikanischer Staat. Dieser grenzt im Norden und Osten an das Mittelmeer, im Süd-Osten an Libyen und im Westen an Algerien. Die Namensgebung Tunesien wurde von seiner Hauptstadt Tunis abgeleitet. Tunesien zählt zu den Maghreb-Ländern. Die Einwohnerzahl beträgt rund 10,2 Millionen. Pro Quadratkilometer entspricht dies einer Bevölkerungsdichte von 61 Einwohnern. Djerba ist mit 514 km² die größte vorgelagerte Insel. Mit seiner Fläche von 163.610 km² ist Tunesien circa zweimal so groß wie Österreich.

Im Laufe der Geschichte unterlag Tunesien großen Einflüssen verschiedener Völker. Dem Ursprung nach zu urteilen, war das Land von Berbern besiedelt. Um 800 vor Christus wurden von den Phöniziern die ersten Niederlassungen im Küstenstreifen Tunesiens gegründet. Die Römer gliederten Tunesien in ihre Provinz Africa ein. Ab dem 7. Jahrhundert herrschte in der Folge bis zur Arabisierung das Christentum vor. Im 12. Jahrhundert erlebte das Gebiet eine kulturelle Blütezeit. Während des 16. Jahrhunderts begann die Herrschaft des Osmanischen Reiches. Diese reichte bis zum Ende des 19. Jahrhunderts, als das Land zu französischem Protektorat wurde. Im Jahre 1956 erreichte Tunesien seine Unabhängigkeit. In der Zeit von 1956 bis 2011 war es stets autoritär von der Einheitspartei Neo Destour/RCD regiert. Bis zur Wahl im Oktober 2011 führte eine Übergangsregierung in Tunesien ihr Reglement, welche die Wahlen am 23. Oktober 2011 vorbereitete.

  • Das Land Tunesien liegt in der Zeitzone MEZ (UTC +1). Hier gibt es allerdings keine – wie in Deutschland übliche – Sommer- oder Winterzeit. In Tunesien ist es im Sommer immer eine Stunde früher als in Deutschland.
  • Die offizielle Währung Tunesiens ist der Tunesische Dinar. Dabei entspricht 1 Dinar immer 1000 Millimes. In der jetzigen Zeit besteht ein Wechselkurs von 1 Euro = 1,80348 Tunesische Dinar (TND).
  • Die Amtssprache in Tunesien ist Arabisch. In der Umgangssprache wird tunesisches Arabisch gesprochen. Dieses unterscheidet sich von anderen arabischen Dialekten. Auch Französisch wird in Tunesien verstanden. In Djerba und Monastir – den Touristenzentren – können viele Einheimische auch Deutsch sprechen.
  • Tunesien verfügt über eine 3000 Jahre alte Kulturgeschichte. Diese hat sehr viele Traditionen hinterlassen. Ganz besonders lassen sich diese Traditionen wiederfinden in den Altstädten, in der Architektur sowie im Kunsthandwerk.
  • Im Wesentlichen entsprechen die Straßenverkehrsregeln in Tunesien denen in Europa. Nur an der Realität hapert es oftmals. Wer jedoch umsichtig durch Tunesien fährt, wird kaum Schwierigkeiten haben, sein Fahrzeug ohne Schäden durch den Verkehr zu führen.
  • In Tunis beträgt die Lufttemperatur Ende Oktober noch 27 °C, die Wassertemperatur 24 °C. Zu Beginn des Monats April herrschen auf Djerba bzw. Zarzis Temperaturen von 25 °C. Von Zeit zu Zeit kann es sehr windig werden. Kommt der Wind aus dem Süden, wird oftmals sehr viel Sand aufgewirbelt.
  • Zu den Sehenswürdigkeiten in Tunesien zählen das Mausoleum der Familie Bourguibas und das Ribat von Sousse. Das Mausoleum wurde 1903 vom damaligen ersten Staatspräsidenten Tunesiens, Habib Bourguiba, für seine Familie erbaut. Nachts wird es von vielen Scheinwerfern in ein phantastisches Licht getaucht. Das Ribat von Sousse ist das älteste islamische Bauwerk in Nordafrika.
  • Tunesien bietet zahlreiche Möglichkeiten für einen Urlaub. Es ist ein Land der Farben und Kontraste. Bunte Basare, feine weiße Sandstrände, grüne Palmen, kristallklares Wasser, wahre Wüstenromantik und pulsierende Städte – all dies macht einen Urlaub in Tunesien zu einem unvergesslichen Erlebnis. Ein reiner Badeurlaub wie auch das Entdecken der vielfältigen Kultur eignen sich hervorragend.

Tipps für einen Urlaub in Tunesien

Tunesien bietet die unterschiedlichsten Reiseaktivitäten für Gäste an, die billig Urlaub machen möchten. Geeignet sind diese für jedes Alter und jeden Typ. So kann beispielsweise von Tozeur aus eine unvergessliche Ballonfahrt gebucht werden, mit der es während des Sonnenaufgangs oder Sonnenuntergangs über die Palmenhaine geht. Sehr viele Touristenorte im Süden Tunesiens bieten Wüstentouren an, die ganz individuell gestaltet werden können. An einer Wüstensafari wird jeder Gefallen finden. So eine Safari kann zu Fuß, mit dem Geländewagen, dem Fahrrad oder per Ritt auf dem Dromedar unternommen werden. An der Küste werden sehr viele Wassersportarten angeboten. Dies reicht von Schnorcheln, Segeln, Wasserskifahren bis zu Kite- und Wellensurfen. Die Unterwasserwelt wird jeden Taucher begeistern. Wunderschöne Pflanzen, Delphine, Kraken und andere Bewohner des Meeres können hautnah erlebt werden.

Freunde des Reitsports sowie des Golfs kommen ebenso ausreichend auf ihre Kosten, und das alles zu sehr günstigen Preisen. Kulturreiche Städte können kennengelernt werden oder einfach nur ein ruhiger Spaziergang am einsamen Strand genossen werden. Für Nachtschwärmer stehen in Monastir, Sousse und der Hauptstadt Tunis zahlreiche Diskotheken und Bars zur Verfügung. Ideal für einen billigen Urlaub zum Baden in Tunesien ist die Zeit zwischen den Monaten Juni bis September. Die Wassertemperatur liegt hier konstant bei 25 Grad. Für die Kameltrekkingtouren und Wüstensafaris eignen sich am besten die Monate April, Mai sowie September, da es in dieser Zeit die Temperaturen angenehm sind.

Pauschalreisen

Verschiedene Fluggesellschaften bieten Pauschalreisen nach Tunesien in die unterschiedlichsten Urlaubsgebiete des Landes an. Eine Reise über sieben Tage ist schon für wenig über 200 Euros zu haben. Pauschalreisen nach Tunesien bieten unendlich viele Aktivitäten an. Es ist garantiert für jeden Typ und für alle Altersklassen etwas dabei. Beispielsweise kann von Tozeur aus eine Ballonfahrt gebucht werden, mit der der Sonnenaufgang oder auch der Sonnenuntergang beim Flug über reizvolle Palmenhaine verfolgt werden kann. Diverse Touristenorte im Süden Tunesiens haben Wüstentouren in ihrem Angebot, welche ganz individuell zu gestalten sind. Die Wüstensafaris stellen für jede Person etwas ganz Besonderes dar. Diese Touren können mit wahlweise zu Fuß, in einem Geländewagen, mit dem Fahrrad oder aber auch per Ritt auf einem Dromedar absolviert werden.

Ein umfassendes Angebot an Wassersportmöglichkeiten an der Küste Tunesiens bringt abwechslungsreiche und wunderschöne Erlebnisse in die Ferien ein. Egal, ob Sie gerne schnorcheln oder Segeln möchten, sich fürs Kite-, Wellen- und Windsurfen interessieren oder lieber Wasserski fahren möchten – alles ist machbar. Begeisterte Taucher werden in der faszinierenden Unterwasserwelt fündig. Hier können alte Schiffwracks, eine unglaublich faszinierende Flora oder Delphine, Kraken sowie weitere Meeresbewohner hautnah erlebt und bestaunt werden. Selbst Freunde des Reitsports werden in einem der zahlreichen vertretenden Reitclubs in Tunesien voll auf ihre Kosten kommen. Die Golfer unter den Touristen werden zahlreiche Plätze finden. Die Touristenregionen des Landes Tunesien bieten eine Vielzahl an extrem schönen und mit viel Phantasie angelegten Golfplätzen, die über das gesamte Jahr geöffnet sind.

Aber auch für Urlauber, die es gerne etwas ruhiger mögen, bietet Tunesien Vorteile an: Einsam gelegene Strände, kulturreiche Städte sowie romantische Sonnenuntergänge des Landes – verbunden mit dem orientalischen Charme bieten reiche Abwechslung an Strand und Sport. Für alle Nachtschwärmer stehen die Urlaubsregionen Monastir, Sousse und die Hauptstadt Tunis mit einem zahlreichen Angebot an Discotheken und Bars – wie sie aus europäischen Urlaubsgebieten bekannt sind – zur Verfügung.

Top 4 Badeurlaub in Tunesien

Tunesien bietet eine 1300 km lange Küste, die zum größten Teil aus Sandstrand besteht. Viele Touristen nutzen die Möglichkeit, hier einen erholsamen Badeurlaub zu verbringen. Ganz besonders beliebte Küstenorte bei Touristen sind Hammamet, Sousse, Nabeul und Port El-Kantaoui.

  1. Hammamet: Hammamet besticht durch die ständig scheinende Sonne, weiße Strände, seinen betörenden Jasminduft und die wunderbar gelegene Altstadt. Hammamet bietet viele nette kleine Cafés in Meernähe, eine wunderschöne Burg, tausende herrliche Gerüche und Farben. Der moderne Teil des wunderschön gelegenen Badeortes in Tunesien bietet viele Hotel und ein wunderbares Strandleben.
  2. Sousse: Auch Sousse bietet den Touristen eine schöne Möglichkeit, einen erholsamen Badeurlaub in Tunesien zu erleben. Sousse ist eine sehr geschichtsträchtige Stadt. Sie verfügt über kilometerlange Traumstrände, die mit herrlich klarem Wasser zum Baden einladen. Hier herrscht ein angenehm mildes Klima, was zum Reisen über das ganze Jahr einlädt.
  3. Nabeul: Mit rund 70000 Einwohnern liegt Nabeul auf der Südseite der tunesischen Halbinsel Cap Bon. Nabeul ist einer der beliebtesten Orte für einen Badeurlaub in Tunesien. Direkt in Strandnähe liegen viele große Hotels. Trotz der hoher Anzahl an Touristen, ist Nabeul noch nicht so sehr überlaufen, wie angenommen werden könnte.
  4. Port El-Kantaoui: Der bezaubernde kleine Hafenort Port El-Kantaoui fasziniert schon allein durch seine Existenz. Er wurde ganz bewusst für Touristen geschaffen, die einen Badeurlaub in Tunesien genießen möchten. Er ist direkt am Meer gelegen und besticht durch prachtvolle Gärten, unzähligen Cafés und Restaurants, seinem großen Yachthafen und geheimnisumworbene, verwinkelte Gässchen. Seine Strände sind weltweit aus die saubersten in ganz Tunesien bekannt.

Familienurlaub buchen

Besonders in den letzten Jahren ist ein Familienurlaub in Tunesien sehr beliebt geworden. Einerseits liegt dies an den wunderschönen Badeorten an den Küsten. Andererseits gibt es auch für Familien mit Kindern einiges zu erleben. Wer seinen Familienurlaub in Tunesien verlebt, lernt eine herrliche Mischung aus abendländischer und orientalischer Kultur kennen. Es können herrliche Ausflüge in der sehr abwechslungsreichen Landschaft mit den Kindern unternommen werden. Für viele Familien mit Kindern bringen auch die kleinen, verwinkelten Gassen der Städte viel Abwechslung.

Ferien am Meer
Für einen Familienurlaub in Tunesien eignet sich besonders Hammamet. Der dortige endlos lang erscheinende Sandstrand lädt die Kinder zum Spielen und Baden ein. In dem Ferienort Hammamet haben sich sehr viele Hotels speziell auf die Bedürfnisse von Familien mit Kindern eingestellt. Beispielsweise bieten Familienhotels eine spezielle Kinderbetreuung und Veranstaltungsprogramme extra für Kinder an. So ist für genügend Abwechslung gesorgt. Der neue Badeort Yasmine verfügt über eine ganz besondere Infrastruktur verfügt. Es befinden sich mehr als 40 Hotels, ein Yachthafen, diverse Wellness Einrichtungen und Shoppingmöglichkeiten vor einem herrlichen vier Kilometer langen Strand, der auch ideal für die Kinder geeignet ist. Weiterhin bietet der Freizeitpark Carthageland viel Vergnügen. Somit steht einem erholsamen Familienurlaub in Tunesien nichts mehr im Wege. Zu den schönsten Stränden Tunesiens gehören die beiden Strände Skanès und Dkhila. Auch hier gibt es sehr viele Kinder- und Familienhotels, die speziell auf einen Familienurlaub in Tunesien eingestimmt sind. Besondere Familienrabatte und Kinderfestpreise gehören zum ständigen Angebot. Ein breit gestreutes Freizeit- und Wasserangebot rundet den Familienurlaub in Tunesien hier noch ab.

Sehenswürdigkeiten in Tunesien

Mausoleom der Familie Bourguibas
Der erste Staatspräsident Habib Bourguiba, geboren im Jahre 1903 in Monastir, gab in seiner Heimatstadt den Auftrag, für seine Familie ein riesiges Grabmal zu errichten. Das Mausoleum ist von überwältigender Statur und thront über einen Friedhof mit seinen weißen Koubbas und Grabsteinen. Das Mausoleum der Familie Bourguibas ist mit goldbekrönten Minaretten und grünen Kuppeln versehen. Während seiner Amtszeit ließ Bourguiba das Mausoleum stets weiter ausbauen. Im Jahre 1980 kamen abschließend die Minarette hinzu. Die mit achtzehnkarätigem Gold überzogene Kuppeln steht für Habib Bourguiba. Die zwei etwas kleineren grünen Kuppeln stehen für seine zweite Frau sowie für seine Eltern.

Das Ribat von Sousse
Dem Ribat von Sousse wird nachgesagt, dass es das weithin älteste islamische Bauwerk in Nordafrika sein soll. Gebaut wurde er in Form einer Wehrburg. Die Almurabiten, die Glaubenskämpfer, existierten hier in militärischer Strenge. Die Kammern der Rittermönche sowie die Wirtschaftsräume hatten ihre Herberge im zentralen Hof. Der Gebetssaal befand sich im oberen Teil des Ribat von Sousse.

Die Zitouna Moschee in Tunis
Bei der Zitouna Moschee, auch bekannt als Ölbaummoschee, handelt es sich um einen enorm großen Sakralbau, mitten im Herzen der Medina von Tunis. Errichtet wurde die Moschee im Jahr 732 von arabischen Eroberern. Dieses monumentale Bauwerk wurde über sehr viele Dynastien hinweg stets erweitert. Letztendlich erfuhr die Zitouna Moschee einen Umbau zu einer Hochschule. Bis zu der Eröffnung der Universität in Tunis behielt die Moschee diese Rolle inne. In der heutigen Zeit dürfen nur Muslime den größten Teil der Moschee nutzen. Für Nichtmuslime steht allerdings der Innenhof für Zwecke der Besichtigung zur Verfügung. Von hier aus können eine Vielzahl von Bauelementen der Zitouna Moschee erkannt werden. Die meisten Urlauber können die Ez-Zitouna-Moschee nur zum Teil besichtigen. Trotzdem stellt sie eine sehr schöne Sehenswürdigkeit dar. Ein Besuch dieser Moschee sollte sich kein Reisender entgehen lassen. Sehr gut erkennen lassen sich auch das Minarett sowie der innere Aufbau der Moschee vom Hof der Ölbaum Moschee aus. Der Innenraum wurde fünfzehnschiffig ausgestaltet. Die sich auf dem Hof der Moschee in Tunis befindenden Säulen hinterlassen einen hohen Eindruck. Sehr viele von ihnen sind mit wunderschönen Ornamenten versehen.

Das Bardo Museum
Im Jahr 1888 wurde das weitläufige Bardo Museum in Tunis eröffnet. Es bietet in dreißig Räumen, verteilt auf drei Stockwerke, einen einmaligen Überblick über arabische, griechische, punische und römische Epochen. Des Weiteren enthält das Museum eine der größten Mosaiksammlungen aus der gesamten Welt. Diese kann an den Böden und den Wänden des damaligen Beypalastes besichtigen. Unter anderem befindet sich darunter auch die bekannte Darstellung des Dichters Vergil. Weiterhin können Abbildungen und Landschaften aus der griechischen Mythologie angeschaut werden. Das Museum Musée national du Bardo gilt als das größte archäologische Museum in ganz Tunesien. Von Tunis liegt es circa 4 km westlich vom Stadtzentrum im Stadtteil Le Bardo entfernt. Es besitzt die auf der gesamten Welt bedeutsamste Sammlung an römischen Mosaiken neben dem Zeugma-Mosaik-Museum, welches 2011 eröffnet wurde. Außerdem gilt das Bardo-Museum neben dem Ägyptischen Museum in Kairo als das am meisten bedeutende archäologische Museum Nordafrikas.

Karthago
Bei der Besichtigung der Ausgrabungsstätten von Karthago betritt man historischen Boden. Am besten erreichbar sind diese Ausgrabungsstätten mit der Metro von Tunis. Archäologischen Funden zufolge wurde die damals sehr berühmte Stadt im 8. Jahrhundert v. Chr. Gegründet. Umgeben war Karthago von einer 40 km langen Mauer. Römer legten 146 v. Chr. die Stadt in Schutt und Asche und überbauten die Ruinen. In der Gegenwart sind die Ausgrabungen weit im gesamten Ort verstreut.

In der Kleinstadt Karthago gibt es einige nette Cafés, Restaurants und Souvenirgeschäfte. In der Nähe des Hafens kann das antike Heiligtum der Gottheit Tanit besichtigt werden. Hierbei handelt es sich um Felder mit Hunderten von Grabsäulen. Das römische Theater von Karthago findet in den Sommermonaten Verwendung für Musik- und Theaterfestivals. Sehr gut erhaltene Villen, punische Muster und rätselaufgebende Gravierungen zeugen vom damaligen Glanz der Stadt. Ein Besuch des tunesischen Nationalmuseums Karthago sollte in Erwägung gezogen werden.

Dougga
Um eine spektakuläre römische Stadt handelt es sich bei Dougga. Dougga liegt ungefähr 100 km von Tunis entfernt. Sie wurde zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Ein Besuch der gut erhaltenen Bäder, Foren, Märkte und Tempel ist lohnenswert. Bei einem Stadtrundgang empfängt man bemerkenswerte Einblicke in das Leben von damals. Scheint die Sonne nicht gar zu heiß, ist Dougga gut für ein Picknick geeignet. Als besonders spektakulär gelten die römischen Ruinen von Dougga. Das spätere Ausgrabungsgebiet war bis in die 50er Jahre hinein noch bewohnt. Das Theater mit seinen 3500 Sitzen ist in den meisten Fällen das erste Monument, auf das Besucher bei ihrer Tunesienreise treffen. Es wurde 188 n. Chr. von einem reichen Bürger der Stadt in den Fels gehauen. Später wurde es sehr aufwendig renoviert. In der heutigen Zeit finden hier jedes Jahr in den Monaten Juli und August die Festivals von Dougga statt. Dabei werden hauptsächlich klassische Dramen unter Flutlicht gespielt.

Kairouan
Die Heilige Stadt Kairouan liegt mitten in der Steppenlandschaft von Zentraltunesien. Sie gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Hier werden die sehr bekannten Kairouan Teppiche hergestellt. Sehr bekannt ist hier die Große Moschee. Sie bietet bis zu 200000 Pilgern Platz. Sehr sehenswert isst auch die schöne Altstadt. Kairouan lebt, im Gegensatz zu den Badeorten wie beispielsweise Mahdia oder Sousse, von Tagestouristen und bietet kaum Möglichkeiten für Übernachtungen an. Reisegruppen verweilen höchstens einen Tag in der Stadt mit seinen 130000 Einwohnern. Bis auf die Touristen hat es hier niemals eilig. Im Jahre 1914 schrieb Paul Klee: Die Altstadt von Kairouan sei ein „Extrakt aus Tausendundeiner Nacht, durchdringendes und berauschendes Aroma, gleichwohl erleuchtend”. Auch in der heutigen Zeit heben sich die strahlend weißen Mauern vor dem leuchtend hellblauen Himmel ab. In diesem Hellblau sind auch die kunstvoll geschwungenen Gitter, die sich vor den Fenstern der Stadthäuser befinden, gestrichen.

Matmata
Matmata befindet sich nicht weit von Gabés. Matmata gilt als das Zentrum der Olivenproduktion. Herausragend ist eine Vielzahl von Höhlenwohnungen. Diese werden zum Teil noch heute von Berberfamlien bewohnt. Einige der Höhlen sind zwischenzeitlich zu Hotels geworden. Einen hervorragenden Eindruck von der Lebensweise der Einheimischen erhalten Urlaub in dem kleinen Museum vor Ort. Matmata wurde auch als Filmkulisse für „Krieg der Sterne“ sehr bekannt. Diese Höhlenwohnungen von Matmata und seinen angrenzenden Ortschaften bestehen bereits seit vielen Jahrhunderten, wahrscheinlich sogar schon zu Zeiten der Phönizier vor über 3000 Jahren. Diese Höhlen bieten einen idealen Schutz gegen die Hitze im Sommer und die Kälte im Winter. Sämtliche Wohnhöhlen wurden bis zu 10 m tief in den lehmigen Boden von Hand hinein gegraben. Kommt man Matmata näher, sind zunächst nur die oberirdischen Häuser zu erkennen, genannt Neu Matmata. Diese wurden erst vor einigen Jahrhunderten erbaut. Erst beim zweiten Hinschauen werden die ersten Höhlenwohnungen entdeckt.

El Djem
In El Djem wird ganz besonders das kolossale römische Amphitheater für tiefe Beeindruckung sorgen. Das römische Amphitheater zählt ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Zu damaligen Zeiten bot das Theater 35000 Menschen Platz. Hier fanden viele Spiele von Gladiatoren mit wilden Tieren statt. Nach dem Kolosseum in Rom handelt es sich bei dem Amphitheater um das Zweitgrößte auf der gesamten Welt. Sehr zu empfehlen ist ebenso das Archäologische Museum. In diesem können bedeutende Funde aus der näheren Umgebung von El Djem angeschaut werden. In der heutigen Zeit findet im Aphitheater von El Djem eine Vielzahl von Musikfestivals statt. 200 Jahre nach Christus wurde ein 150 m langer und 120 m breiter Monolith mit einer Höhe von 36 m errichtet. Es handelt es sich um Denkmal der blühenden Kultur des antiken Thydrus. Nach Karthago war Thydrus die zweitgrößte Stadt des römischen Imperiums in Afrika.

Bordj el-Kebir
Von bewundernswerter Natur zeigt sich die Festung Bordj el-Kebir in Mahdia. Errichtet wurde sie 1284 und stets ausgebaut. Das heutige Erscheinungsbild der Festung stammt aus der Zeit des Piraten Dragut. Dieser nahm um 1550 die Festung ein. Im Inneren von Bordj el-Kebir gibt es viele ausgestellte Exponate aus den verschiedensten Epochen zu besichtigen. Weiterhin kann ein herrlicher Ausblick auf die Altstadt, auf den Hafen und den islamischen Friedhof genossen werden. Kommt man aus der Stadt heraus und geht Richtung Leuchtturm, am Café Sidi Salem vorbei, wird das Ausgrabungsfeld – Fatimidenmauer – erreicht. Erbaut wurde die große Festung um 1595 zur Zeit der spanisch-türkischen Auseinandersetzungen. Später wurde sie auch als Gefängnis benutzt. In der heutigen Zeit sind noch die Mauern und einige der Wehrtürme zu besichtigen. Während der Sommermonate Juli und August finden die Nächte von Mahdia (Les Nuits de Mahdia) auf der großen Festung statt. Ein Besuch lohnt sich immer.

Ichkeul-See
Der Ichkeul-See ist als einzigartiges Paradies der Vögel bekannt. Hier, in unmittelbarer Nähe von Menzel Bourguiba, sind unter anderem Graugänse, Störche und viele andere Zugvögel beheimatet. Der See verfügt über eine Größe von 12600 Hektar. Er stellt das wichtigste Naturreservat im Norden Afrikas dar. Im Jahre 1980 wurde Ichkeul von der UNESCO zum schützenswerten Naturerbe der Menschheit erklärt. Des Weiteren sehr sehenswert ist ein kleines Museum, welches seine Besucher über das außergewöhnliche Feuchtgebiet interessante Informationen bietet. Ichkeul selbst ist ein großer Nationalpark im nördlichen Teil von Tunesien. Dieser große Nationalpark ist 25 km südwestlich gelegen von der Stadt Bizerta. Das Wasser, welches den Ichkeul-See speist, findet gleichzeitig Anwendung bei der Versorgung mit Wasser der Bevölkerung Tunesiens. Es wird vor dem See gestaut. Ichkeul stellt heute den letzten verbleibenden Fluss einer Kette, die sich zu der damaligen Zeit über das gesamte Nordafrika entlang zog, dar.

Ribat von Sousse
Bei dem Ribat von Sousse handelt es sich um einen circa 27 m hohen Wachtturm mit sechs Ecktürmen. Erbaut wurde dieser zum Schutz gegen die christliche Invasion im Jahre 821. Über einen Gang mit einer Wendeltreppe wird die Spitze des Turmes erreicht. Von hier aus kann ein herrlicher Blick auf das Panorama der Stadt sowie auf das Meer genossen werden. Im Obergeschoß des Ribat von Sousse befindet sich zudem eine Moschee, im Untergeschoß sind einige Magazine zu finden. Aufsehen erregend ist auch der Eingang gestaltet mit einem Doppeltor sowie zwei korinthischen Säulen. Das Ribat von Sousse hat einen Umfang von 38 x 38 m. In der byzantinischen und römischen Zeit gab es schon eine erste Anlage. Zur Festung ausgebaut wurde sie um 821 von den Aghlabiden, unter der Leitung des Offiziers Ziyadet Ellah I. Zu dieser Zeit wurde eine Vielzahl von derartigen Festungsbauten an der gesamten Küste von Tunesien errichtet.

Sidi Bou Said
In circa 20 km Entfernung von Tunis befindet sich Sidi Bou Said, ein Künstlerdorf. Es gilt als das schönste Dorf in ganz Tunesien. Es ist hoch über dem Meer am Felsen von Karthago gelegen. Viele Galerien bieten hier zeitgenössische Werke zum Verkauf an. Sehr beliebt sind auch das Café de Nattes und der Markt. Bekannt wurde das Café des Nattes durch einen Künstler namens August Maches. Einen besonderen Blickfang stellt der Palast Ennejma Ezzahra dar. Er ist öffentlicht zugänglich und gibt einem Museum mit Musikinstrumenten Herberge. Dass das Künstlerdorf Sidi Bou Said in der Gegenwart eines der wunderschönsten Küstenstädtchen in Nordafrika ist, hat es dem Baron Rodolphe d’Erlanger – einem französischen Bankierssohn mit deutschem Ursprung – zu verdanken. Dieser gelangt im Jahr 1912 in diesen Ort und verliebte sich ihn ich. Seinen Bemühungen zufolge wurde die Stadt komplett unter Denkmalschutz gestellt. Bis in die heutige Zeit hinein müssen sämtliche Neubauten im gleichen maurischen Stil erbaut werden.